Nur Wright fehlt beim AEV
Personell musste Hedcoach Bill Peters einzig auf Cameron Wright verzichten, sonst waren alle Akteure dabei. Im Tor begann Tobias Ancicka, der sich auch in der zweiten Minute direkt gegen Austin Magera auszeichnen konnte. Auf der Gegenseite prüfte Christian Nürnbergs Goalie Niklas Treutle (3.). Es war der Auftakt einer guten Phase der Gäste, die bis zum ersten Powerbreak den Ton angaben. Immer wieder brachte der AEV die Scheibe zum Tor, aber ein Treffer sprang nicht heraus.
Nach der kurzen Unterbrechung war die Begegnung wieder ausgeglichener, die Panther mussten auch eine Unterzahlsituation überstehen und hatten dann Pech, dass man nicht mit einer knappen Führung in die erste Pause ging, denn nach einer tollen Kombination über Sean Malone und D.J. Busdeker traf Alexander Blank nur den Pfosten (19.). Auch Busdeker (21.) und Kyle Wood (24.) trafen kurz nach Wiederbeginn nur die Torumrandung, aber dazwischen gelang den Gästen doch ein Treffer. Lambert schloss einen schönen Angriff unter die Latte zum 0:1 ab (22.).
PANTHER VERPASSEN ZWEITEN TREFFER
Nürnberg war mit dem Zwischenstand von 0:1 bestens bedient, denn neben den drei Pfostentreffern und dem Tor ließ Busdeker eine weitere Topchance ungenutzt (24.). Dies sollte sich rächen, denn die Hausherren hatten fortan auch ihre Momente in der Offensive. Meistens verteidigte es der AEV gut und auch Ancicka konnte sich auszeichnen, aber in einer Drangphase der Franken fiel doch der Ausgleich. Torschütze war Samanski im Nachschuss mit der Rückhand genau in den Knick (35.), so dass es mit 1:1 in den letzten Abschnitt ging.
Dieser begann denkbar schlecht für die Panther, denn im Powerplay drehten die Ice Tigers das Spiel durch Barratt (43.). Die Panther brauchten ein paar Minuten, um sich von dem Nackenschlag zu erholen, aber schickten sich dann an, das 2:2 zu erzielen. In Überzahl gab es bereits gute Möglichkeiten und kurz danach klappte es, als Treutle eine Scheibe durchrutschte und Krauß ins leere Tor einschob.
umstrittene Entscheidungen der Schiedsrichter
Doch die Unparteiischen hatten andere Pläne. Zwar zeigten die Schiedsrichter erst Tor an, entschieden dann aber nach Beratung auf "Kein Tor". Der Videobeweis wurde bemüht und nach Studium der Bilder wurde entschieden, dass die Partie schon unterbrochen war (51.), obwohl die Unparteiischen laut einer neuen Regel seit dieser Saison angehalten sind, nicht voreilig zu pfeifen. Als wäre diese Entscheidung nicht schon umstritten genug, legten die Spielleiter kurz danach noch eins drauf. Heigl erzielte das 3:1 für Nürnberg, aber kickte den Puck dabei eindeutig mit dem Schlittschuh über die Linie (53.).
Doch die Schiedsrichter sahen auch diese Situation anders und entschieden nach Videobeweis auf "Gutes Tor". So stand es statt 2:2 plötzlich 3:1. Die Partie war damit entschieden. Der AEV versuchte zwar noch einmal alles, aber Dove-McFalls traf ins leere Tor zum 4:1-Endstand. Für den AEV geht es nun am Sonntag um 16:30 Uhr mit dem ersten Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings weiter.