PANTHER OHNE DREI
Die Panther mussten weiter ohne Ryan Button auskommen. Bei Sean Malone und D.J. Busdeker ging der AEV in der Vorbereitung ebenfalls kein Risiko ein. Doch auch ohne das Trio begannen die Gastgeber stark und waren zu Beginn tonangebend. Alexander Blank traf beispielsweise nur den Pfosten (4.). Jimmy Lambert schoss zudem knapp neben das Tor (13.) und Wright scheiterte bei einem Alleingang an Klotens Goalie Reto Berra (14.).
Auf der Gegenseite konnte sich Tobias Ancicka im ersten Unterzahlspiel gegen Petteri Puhakka (7.) mit einem starken Reflex in Szene setzen und parierte auch gegen Keijo Weibel (12.). Bei einem Schuss von Dario Meyer, der während eines Klotener Powerplays im Slot viel zu viel Platz hatte, war Ancicka aber machtlos (16.). Doch die Hausherren schlugen in ihrem ersten Überzahlspiel direkt zurück. Der Puck lief gut und am Ende traf Elias aus dem Handgelenk zum 1:1 (19.) zum Zwischenstand nach dem ersten Durchgang.
WRIGHT LEGT AUF - UND TRIFFT DANN SELBST
Die Hausherren nahmen den Schwung des späten Ausgleich mit ins Mitteldrittel und gingen in der 22. Minute erstmals in Führung. Der starke Wright checkte gut vor, Tim Wohlgemuth legte quer und Krauß hatte keine Mühe zum 2:1 einzuschieben. Ancicka hielt diesen Spielstand anschließend mit starken Paraden gegen Kimi Körper (24.) und Lindroth (28.) fest und sah dann, wie die Panther erhöhten. Nach einem feinen Solo traf Wright äußerst sehenswert (29.).
Doch die Schweizer schlugen nun ihrerseits zurück: Erst traf Henry ein weiteres Mal in Powerplay genau in den Knick (30.) und dann zeigte Kloten, dass sie auch bei numerischer Gleichzahl einnetzen können. Nach einem schnellen Angriff knipste der aufgerückte Verteidiger Lindroth zum 3:3 (35.), was gleichzeitig der Stand nach 40 Minuten war.
Im Schlussdrittel kippte die Partie dann wieder in Richtung der Schweizer. Lindroth zog in Unterzahl nach einem haarsträubenden Abspielfehler des EV ab und Ancicka rutschte die Scheibe durch. Lindroth setzte nach und schob die Scheibe zum 3:4 über die Linie (42.). Augsburgs Goalie machte diesen Fehler anschließend aber mehr als wett und zeigte einige herausragende Paraden. Insgesamt zeigte Ancicka - wie schon in seinem ersten Einsatz - eine sehr starke Vorstellung.
SPIEL WOGT HIN UND HER
Das Problem? Der AEV lag weiterhin zurück und verpasste durch Enrico Henriquez bei einer richtig guten Konterchance in Unterzahl das 4:4 (50.). Den Ton gab nun aber eindeutig Kloten an und verdiente sich die Führung. Dennoch fiel der Ausgleich für die Hausherren. Nach einem wunderschönen Angriff über Kyle Wood und Blank war Toporowski alleine durchgebrochen und blieb vor Berra ganz cool - 4:4 (58.). Der Siegtreffer in der regulären Spielzeit für die Gäste wäre aber fast dennoch noch gefallen, denn 3,7 Sekunden vor dem Ende gab es Penalty für Kloten, aber Ancicka parierte stark gegen Pontus Aberg (60.).
Es gibt somit in die Overtime, doch dort holte der Vertreter aus der NLA letztlich doch den Sieg. In der 63. Minute fing Ruotsalainen eine Scheibe ab und versenkte den Alleingang zum 4:5-Endstand.