Mit ein bisschen Glück wäre ich sicher noch eine Runde weitergekommen. Aber es war auch so eine super Erfahrung. Die Stimmung an der Strecke war einfach der Hammer", sagte Niefnecker nach dem Rennen. Der Bayer hatte sich im Januar eine von vier deutschen Wildcards beim Qualifying Event im Curt-Frenzel-Eisstadion gesichert, das von Red Bull und den Augsburger Panthern organisiert wurde. "Wir sind begeistert, dass Martin gleich bei seiner Premiere die internationale Konkurrenz so fordern konnte", meinte Claudia Memminger von Red Bull. Die weiteren deutschen Starter Alexander Raschke (Wildcard Tölzer Löwen) und Dennis Erdelean (Wildcard Iserlohn Roosters) landeten auf Platz 48 und 54. Mirko Meffert (Wildcard Duisburger Füchse) verpasste mit Platz 90 beim Qualifying den Einzug ins Hauptrennen. Red Bull Crashed Ice ist das härteste Ice Cross Downhill Rennen der Welt. Vier Fahrer treten im direkten Duell Mann-gegen-Mann auf einer ca. 400 Meter langen und ca. 3 Meter breiten Eisbahn inmitten der Stadt gegeneinander an. Das Gefälle von durchschnittlich 13 Prozent sowie scharfe Kurven und eingebaute Jumps bringen die Kufen der Eishockeycracks zum Glühen. Gewonnen hat derjenige Fahrer, der im Finale der besten Vier als Erster im Ziel ist. Insgesamt gingen in Prag 120 Teilnehmer aus 15 Nationen an den Start.

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