TRIO FEHLT BEIM AEV
Personell musste Headcoach Bill Peters auf drei Importspieler in der Offensive verzichten. Neben Sean Malone und Jimmy Lambert verletzte sich am Freitag gegen Mannheim auch Luke Toporowski und konnte nicht mitwirken. Eine Veränderung gab es auch im Tor, wo Tobias Ancicka eine Verschnaufpause erhielt. Für ihn rückte Peyton Jones zwischen die Pfosten, der zu Beginn auch direkt gefordert war.
Die erste Doppelchance hatten zwar Gäste, als Noel Hoefenmayer auf die Reise geschickt wurde und freistehend an Devin Williams scheiterte und Cameron Wright den Nachschuss neben das Tor setzte (2.), aber danach nahm der ERC Jones unter Beschuss. Dies lag auch daran, dass die Hausherren drei Mal in Überzahl spielen durften. Die erste Situation überstand der AEV und hatte durch Alexander Blank nach schönem Pass von D.J. Busdeker sogar selbst eine Top-Möglichkeit (4.).
Im zweiten Powerplay ging Ingolstadt dann aber in Führung. Die Panther um den starken Jones verteidigten es eigentlich gut, aber dann wurde der Druck zu groß und am Ende bugsierte Schmölz den Puck aus der Luft zum 1:0 über die Linie (8.). Nachdem die Gäste die direkt anschließende dritte Überzahl der Hausherren überstanden, machte man sich auch selbst wieder auf, offensiv in Erscheinung zu treten und tat dies in der zwölften Minute gleich zweimal durch Krauß.
Panther drehen das Spiel
Direkt vor dem Powerbreak wurde er von Blank bediente, fand bei einem Direktschuss aber seinen Meister in Williams und kurz nach der Unterbrechung schoss er knapp vorbei. Der dritte Versuch war dann aber drin: Im ersten Powerplay staubte Krauß nach einem Schuss von Blank ab und glich die Partie aus (16.). In der Schlussphase des ersten Durchgangs war dann wieder Jones gefordert, aber war stets zur Stelle und so ging es mit 1:1 in die erste Pause.
Im Mitteldrittel erwischte der AEV den besseren Start: Sebastian Zwickl scheiterte noch (23.), aber noch in der gleichen Minute schlug Parkes aus spitzem Winkel zu und brachte die Gäste erstmals in Führung. Die Freude währte jedoch nicht allzu lange, denn in Überzahl schlug Ingolstadt postwendend zurück, als Breton per Direktschuss Jones nicht den Hauch einer Chance ließ (26.). Keine Minute später war Augsburgs Goalie erneut geschlagen, aber Daniel Pietta traf nur den Pfosten (27.).
Zweite Augsburger Führung
Von den Panthern kam eine zeitlang offensiv wenig, aber dafür in der Schlussphase des Durchgangs umso mehr. Die erste gute Chance vergab Busdeker (35.), ehe Felix Scheel gleich zweimal aus kurzer Distanz an Williams scheiterte (je 37.). Die beste Gelegenheit ließ allerdings Enrico Enriquez nach einem ganz feinen Angriff ungenutzt (38.).
Doch der AEV blieb dran und belohnte sich 36 Sekunden vor der zweiten Sirene auch. Torschütze war Elias aus dem Slot genau ins Kreuzeck (40.). Ingolstadts Leon Hüttl hätte beinahe direkt geantwortet, aber setzte die Scheibe nach feiner Einzelleistung knapp neben das Tor, so dass es mit einer knappen Augsburger Führung in die letzten 20 Minuten ging.
Bitteres Gegentor zum 3:4
Dort gelang den Hausherren aber nach nur 18 Sekunden der Ausgleich. Nach einem langen Pass war Abbandonato durchgebrochen und traf durch die Beine von Jones zum 3:3 (41.). Die Partie wogte nun hin und her, ehe eine sehr unglückliche Szene das nächste Tor der Schanzer begünstigte. Parkes traf Hoefenmayer mit seinem Schläger im Gesicht, dieser blieb liegen und dies nutzte der ERC in Person von Pietta aus (49.).
Die Panther wollten den Ausgleich und hatten durch Blank auch noch eine absolute Topchance (53.), Nur Sekunden zuvor hatte Breton auf der anderen Seite bei einem Konter allerdings auch den Pfosten getroffen (52.). Die Gastgeber konnten dies aber verschmerzen, denn erneut in Überzahl erhöhte Schmolz mit seinem zweiten Treffer auf 5:3 (57.) und Girduckis markierte kurz danach ins leere Tor den Endstand (58.).