frühe führung nach Trevelyan-Ehrung

Personell musste Headcoach Bill Peters weiter auf Sean Malone und Jimmy Lambert verzichten, die allerdings natürlich im restlos ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion weilten, um der Ehrung einer Panther-Legende beizuwohnen. Das Trikot mit der Nummer 24 von Augsburgs Rekordtorschütze T.J. Trevelyan wurde als erst drittes Jersey nach Paul Ambros und Duanne Moeser unter das Hallendach gezogen. Nach der feierlichen Veranstaltung rund um den Publikumsliebling, der von 2011 bis 2026 insgesamt 15 Jahre für den AEV spielte, ging es um 19:33 Uhr dann sportlich zur Sache und nur gut zwei Minuten später gingen die Panther in Führung.

Bei einem Zwei-auf-Eins-Konter legte Luke Toporowski im perfekten Moment quer und Parkes traf zum 1:0 (3.). Doch die Adler, die zuletzt sechs Mal in Folge in Augsburg gewannen, antworteten prompt. Mannheim ließ die Scheibe gut laufen und am Ende traf Heim aus dem Handgelenk nach Zuspiel von Anthony Greco zum Ausgleich (5.).

Mannheim dreht das Spiel

In Überzahl fälschte Tim Wohlgemuth danach einen Schuss stark ab, aber der Puck ging hauchdünn neben das Tor (6.). Wenig später kam D.J. Busdeker dann unverhofft im Slot aus kurzer Distanz völlig frei zum Schuss, aber Jake Hildebrand wehrte stark ab (8.). Auf der Gegenseite hatten die Hausherren Glück, dass erst Luke Esposito (10.) und dann Nicolas Mattinen (12.) nur den Pfosten trafen. Generell gaben die Gäste im ersten Durchgang deutlich mehr Schüsse auf das Tor von Tobias Ancicka ab und einmal musste Augsburgs Goalie noch hinter sich greifen.

Der AEV hatte eine Unterzahl gerade überstanden, als Solow aus spitzem Winkel genau in den Knick zum 1:2 traf (13.). Mit diesem Spielstand ging es letztlich auch ins zweite Drittel, wo die Panther zuerst eine Unterzahl erfolgreich überstanden. Bei fünf gegen fünf fälschte Cameron Wright dann einen Schuss von Noel Hoefenmayer stark an den Pfosten ab, so dass es nun auch in dieser Kategorie 1:2 stand (24.).

drei Tore in 57 sekunden

Doch das blieb nicht lange so, denn die Adler erhöhten wenig später, als Macek bei einem Schuss von Tobias Fohrler noch seinen Schläger noch entscheidend reinhalten konnte und Ancicka somit keine Chance ließ (27.). Doch dieses Mal war es der AEV, der eine herausragende Reaktion zeigte und in weniger als einer Minute aus dem 1:3 ein 3:3 machte.

Erst verkürzte Elias nur 16 Sekunden nach dem dritten Adler-Tor, als er erst einen Hoefenmayer-Schuss abfälschte und den Nachschuss dann selbst verwandelte (28.) und weitere 41 Sekunden danach begann das Spiel bei Null. Alexander Blank scheiterte erst noch an Hildebrand, legte aber direkt quer und Krauß traf ins leere Tor (28.). Das Spiel war nun völlig offen und die Panther hatten die besseren Chancen. Erst traf Busdeker bei einem Konter das Lattenkreuz, so dass es auch in dieser Disziplin unentschieden stand (31.) und kurz danach vergab Krauß einen möglichen Doppelpack (32.).

toporowski muss angeschlagen raus

Auch danach zeigten beide Teams intensives Eishockey, aber Treffer fielen in diesem Durchgang keine mehr, da beide Goalies immer wieder zur Stelle waren. Auch im Schlussdrittel ging es so weiter, wobei der AEV die etwas bessere Mannschaft war, auch wenn mit Toporowski zu diesem Zeitpunkt ein weiterer Importspieler nicht mehr mitwirken konnte. Der Treffer fiel allerdings für die Gäste, als Kühnhackl einen fantastischen Angriff über Leon Gawanke und Alexander Ehl erfolgreich abschloss (47.). Und dabei blieb es nicht, denn Plachta nutzte wenige Minuten später eine Unaufmerksamkeit in der Pantherdefensive und traf unhaltbar genau in den Winkel zum 3:5 (50.).

Die Panther suchten nochmal nach einem Weg zurück ins Spiel. Ancicka ging auch über dreieinhalb Minuten vor dem Ende vor dem Eis, aber als Gawanke aus der eigenen Zone ins leere Tor traf (58.), war die Partie endgültig entschieden. Weiter geht es für den AEV am Sonntag um 16:30 Uhr mit dem ersten Pantherduell beim ERC Ingolstadt.