„Die nachträglichen Ahndung von Fouls durch die Liga ist ein weiterer, wichtiger Schritt, um für alle Clubs und Spieler die Spiele so fair und sicher wie möglich zu gestalten", erläutert Jörg von Ameln, Leiter Spielbetrieb der Deutschen Eishockey Liga.
Strafen und Sperren
Sämtliche Disziplinarstrafen aus der Hauptrunde werden zum Start der Playoffs gelöscht. Die Spieler gehen demnach ohne Vorbelastung in die K.o.-Runden. Sollte ein Akteur jedoch am letzten Spieltag der Hauptrunde sein Disziplinarstrafenkonto soweit auffüllen, dass die automatische Sperre in Kraft tritt, so ist er für das erste Playoff-Spiel gesperrt. In den Playoffs ist ein Spieler nach seiner zweiten Disziplinarstrafe automatisch für eine Partie gesperrt.
Serien-Manager
In den Playoffs 2019 wird jede Serie von einem Serien-Manager begleitet. Dieser ist Ansprechpartner für die Teams bei Fragen sowie Problemen rund um die Spiele und fungiert zudem als Mittelsmann zwischen der sportlichen Leitung der Teams, den Schiedsrichtern, sowie der Liga. Die Serien-Manager werden bei allen Spielen anwesend sein, bereiten alle Spiele gemeinsam mit den Schiedsrichter-Coaches und den Offiziellen auf dem Eis vor und nach.
Geänderte Durchführung des Videobeweises
Die Schiedsrichter sind auch in den Playoffs direkt für die Entscheidung beim Videobeweis verantwortlich. Jedoch können die Unparteiischen zusätzlich als Berater den anwesenden Schiedsrichter-Coaches heranziehen. Dieser wird den Schiedsrichtern während der Beweiserhebung per Headset zugeschaltet und kann auf einem Monitor die Videobilder begutachten. Die letztendliche Entscheidung zu einer Situation treffen aber allein die Unparteiischen.