„Zunächst mal ist die Vorfreude bei allen riesengroß, nach so langer Zeit wieder auf dem Eis zu sein und ein Mannschaftstraining abhalten zu können", sagt U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Wir wollen uns zurechtfinden und das Ziel ist, dass ein Fortschritt erkennbar ist. Die Ergebnisse sind nicht unwichtig, es will natürlich jeder gewinnen. Aber wichtiger ist die ganz klar erkennbare Steigerung von Spiel zu Spiel. Die Spieler müssen vor dem Lehrgang verschiedene Einverständniserklärungen und Fragebögen ausfüllen. Zusammen mit der Corona-Warn-App und der Beachtung der Hygienevorschriften vor Ort sollte es gut funktionieren."
Für Abstreiter ist der Lehrgang auch mit Blick auf die U20-WM Ende des Jahres in Kanada (Edmonton und Red Deer) von immenser Bedeutung. Möglich wurde die kurzfristige Umsetzung durch einen engen Dialog zwischen DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel und Lars Weibel, dem Sportlichen Leiter von Swiss Hockey. „Wir werden nicht so viele Maßnahmen haben und ganz andere Voraussetzungen als sonst. Aber wir wollen die Zeit nutzen und uns jetzt eben noch intensiver auf die WM vorbereiten. Dazu müssen wir mehr Fokus und Konzentration auf die Trainingsarbeit legen", sagt Abstreiter, der sich nicht nur von seinen drei bekanntesten Spielern Impulse erhofft: „Die Last darf nicht nur auf Tim Stützle, Lukas Reichel und JJ Peterka liegen. Jeder, der eingeladen ist, muss seine Leistung bestmöglich abrufen und sich für die nächsten Maßnahmen empfehlen."