Die Panther, bei denen Fabrizio Pilu wieder dabei war, die aber weiter auf Sean Malone und Ryan Button verzichten mussten, lieferten sich im ersten Drittel vor 978 Zuschauern in der Würtharena einen offenen Schlagabtausch mit den Eisbären und waren dabei lange Zeit absolut auf Augenhöhe. Der AEV erspielte sich Möglichkeiten, wurde von der gnadenlosen Effizienz des Hauptstadtklubs allerdings eiskalt bestraft. Berlin nutzte seine Chancen konsequent und stellte die Weichen bereits im Auftaktabschnitt früh auf Sieg.
Effizienz und Special Teams machen den Unterschied
Den Torreigen eröffnete Kirk in Überzahl, als der Berliner Topscorer der Vorsaison aus dem Slot zum 0:1 einschoss und ließ Peyton Jones dabei keine Chance (11.). Nur fünf Minuten später erhöhte Ronning mit einem platzierten Schuss auf 0:2 (16.). Als Pföderl wenig später auch das zweite Powerplay der Gäste erfolgreich abschloss, lagen die Panther nach 17 Minuten bereits mit drei Treffern zurück.
Auch im Mittelabschnitt präsentierten sich die Special Teams der Hauptstädter beeindruckend. Während die Eisbären sämtliche Unterzahlsituationen schadlos überstanden, schlugen sie in Überzahl weiterhin eiskalt zu. Kurz vor der zweiten Pause verwertete erneut Kirk das dritte Berliner Powerplay zum vierten Treffer des Nachmittags (39.). Im Schlussdrittel bauten die Eisbären ihre Führung weiter aus. Krestan vollendete eine sehenswerte Kombination vor dem Augsburger Tor zum 0:5 (46.), ehe Hördler nach einem unübersichtlichen Getümmel vor dem Tor das halbe Dutzend vollmachte (52.). Den Schlusspunkt setzte erneut Pföderl, der einen Abpraller zum 0:7-Endstand verwertete (55.).