Gleiches Lineup wie am Freitag

Headcoach Bill Peters musste weiter auf Cameron Wright verzichten, der zwar gute Fortschritte macht, aber die Zeit reichte gegen Köln noch nicht. Doch auch ohne den Angreifer waren die Panther, die unverändert in die Partie gingen, sofort da. In der Anfangsphase hatten die Hausherren gleich zwei Topchancen - unter anderem, als Wohlgemuth nach schöner Kombination völlig frei vor Felix Brückmann auftauchte, aber knapp verzog (2.).

Die Haie versteckten sich aber ebenfalls nicht, waren vor allem zu Beginn sehr effizient und führten nach sieben Minuten schon mit zwei Toren Differenz. Erst fälschte Noebels einen Schuss von Kemiläinen noch leicht ab zum 0:1 (3.) und wenig später kam MacInnis nach einem ersten Versuch wieder an die Scheibe und überwand Peyton Jones aus spitzem Winkel (7.). Auch danach spielten beide Teams mit offenem Visier: Lambert setzte Wohlgemuth stark in Szene, der zog zum Tor, aber scheiterte an Brückmann (10.). Jones entschärfte auf der Gegenseite sehr stark, als Daniel Fischbuch alleine auf ihn zustürmte (13.).

Kurz danach erneut Wohlgemuth. Dieses Mal wurde er freistehend noch entscheidend gestört, aber fand beim fälligen Penalty seinen Meister erneut in Brückmann (15.). Kölns Patrick Russell ließ im ersten Durchgang zudem genauso noch einen Hochkaräter aus (17.) wie Sean Malone beim AEV (20.). In beiden Fällen war wieder bei den starken Goalies Endstation. Nach Wiederbeginn ging es genauso weiter. Ein Versuch von Kevin Niedenz (22.) trudelte die Torlinie entlang und im direkten Gegenzug vergab Sean Malone einen Alleingang (23.).

Busdeker verkürzt

Kurz danach doch der Treffer für den AEV, obwohl die Gelegenheiten davor deutlich größer waren. Den Hausherren war es egal, da Busdeker aus spitzem Winkel endlich einen Weg vorbei an Brückmann fand (23.). Im ersten Powerplay des Spiels hatten Alexander Blank (26.) und Kyle Mayhew (27.) sogar den Ausgleich auf dem Schläger, aber es blieb beim 1:2. Erst jetzt beruhigte sich die Partie etwas und Chancen wurden seltener. Erst in Minute 35 gab es wieder eine Möglichkeit, als Trevor Parkes per Tipp-In scheiterte.

Und kurz danach lief der AEV wieder einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher, denn das beste Powerplay der Vorsaison und der laufenden Spielzeit schlug eiskalt zu. Kemiläinen traf unhaltbar per Gewaltschuss von der blauen Linie (38.). Sekunden später fast sogar das 1:4, aber Veli-Matti Vittasmäki setzte den Hartgummi aus dem Slot heraus nur an den Pfosten (38.). Im direkten Gegenzug dann aber auch wieder die Panther mit einer Torchance durch Luke Toporwoski (38.). Brückmann parierte, aber verletzte sich dabei und musste durch den eigentlichen Stammgoalie Janne Juvonen ersetzt werden.

AEV mit Doppelschlag

Und der musste noch im Mitteldrittel gleich zweimal den Puck aus dem Tor fischen. Erst verkürzte Busdeker in Überzahl gerade einmal 54 Sekunden nach dem 1:3 (39.) und nur weitere 28 Sekunden später glich Lambert nach einer undurchsichtigen Situation zum 3:3 aus (40.). Damit ging es ins Schlussdrittel, aber dieses begannen die Domstädter in Überzahl - und trafen erneut. Torschütze war zum zweiten Mal an diesem Abend Noebels (41.).

Der AEV drückte auf den Ausgleich, aber Köln stand nun besser, ließ nicht mehr so viel zu, blieb selbst aber gefährlich und zog ein drittes Mal auf zwei Tore davon. Torschütze war MacInnis, der den Puck über die Linie bugsierte (50.). Kurz danach war die Partie endgültig entschieden, als die Haie auch das dritte Powerplay nutzten. Blank saß gerade einmal vier Sekunden auf der Strafbank, als auch Kemiläinen einen Doppelpack schnürte (52.).

Doch die Panther gaben sich nicht auf und kamen - ebenfalls in Überzahl - nochmal heran, als Wohlgemuth doch noch zu seinem Treffer kam (58.). Trotz einiger weiterer Möglichkeiten reichte es aber nicht mehr zu einem weiteren Tor und Köln nahm die Punkte letztlich nicht unverdient wieder mit ins Rheinland.