Headcoach Bill Peters setzte in Krefeld auf die gleiche Formation wie beim Heimsieg am Freitag gegen Bremerhaven. Sean Malone und Jimmy Lambert fehlten also weiterhin und im Tor erhielt abermals Tobias Ancicka das Vertrauen. Und dieser erwischte wieder einen richtig guten Tag. Zu Beginn waren aber die Gäste das aktivere Team und hatten erste kleinere Möglichkeiten. Danach rückte aber Ancicka mehr in den Mittelpunkt und sorgte - gemeinsam mit seinen Vorderleuten - dafür, dass der AEV zwei Unterzahlsituationen schadlos überstand.

Krauß trifft in Überzahl

Die Panther waren in dieser Phase oft nach Kontern gefährlich. Beispielsweise verpasste Moritz Elias eine mögliche Führung (12.). Kurz vor der ersten Sirene dann aber doch der Treffer für Augsburg. In Überzahl hielt D.J. Busdeker die Scheibe gerade noch im Angriffsdrittel und dann traf Krauß nach perfektem Zuspiel von Alexander Blank zum 0:1 (18.). Mit diesem Zwischenstand ging es auch in den zweiten Abschnitt, wo die Torhüter weiter starke Vorstellungen ablieferten. Juha Jatkola stand Ancicka nämlich in nichts nach. Vor allem, wenn ein Team einen Spieler mehr auf dem Eis hatte, wurde es gefährlich, aber Treffer fielen in diesem Durchgang keine.

Es blieb also weiter äußerst spannend und die Defensive des AEV stand weiter gut. Krefeld drückte zwar, aber große Chancen ließen die Panther nicht zu und erhöhten dann ein wenig aus dem Nichts, als Zwickl einen Schuss von Kyle Mayhew noch entscheidend abfälschte (50.). Doch die Pinguine gaben sich jedoch nicht auf und verkürzten kurz darauf durch Hauf. Ancicka wurde dabei zwar behindert aber außerhalb des Torraums und daher entschieden die Unparteiischen nach Videostudium auf 'Gutes Tor' (54.).

Ancicka hält den Sieg fest

Nur sieben Sekunden nach dem 1:2 wurde den Gästen ein Powerplay zugesprochen, aber als dieses nicht genutzt werden konnte, war klar, dass es eine Abwhrschlacht bis zum Ende sein würde. Und so kam es auch. Krefeld drückte nochmal, nahm Jatkola auch frühzeitig vom Eis, aber Ancicka sicherte mit einigen herausragenden Reflexen den zweiten Auswärtssieg der laufenden Spielzeit. Die letzte Parade mit dem rechten Schoner war buchstäblich in der allerletzten Sekunde.