Keine Wechsel beim AEV
Nach dem Sieg am Freitag gegen Wolfsburg schenkte Headcoach Bill Peters der gleichen Formation das Vertrauen. Im Tor stand somit erneut Tobias Ancicka. Mehr zu tun hatte in der Anfangsphase allerdings sein Gegenüber Mathias Niederberger, denn der AEV war sofort im Spiel. Jimmy Lambert (1.) und Trevor Parkes (2.) scheiterten aber in aussichtsreicher Position am Münchner Goalie. Die größte Chance hatte etwas später Tim Wohlgemuth, aber er schoss freistehend vor dem Tor der Hausherren knapp vorbei (6.). Auch München hatte Momente in der Offensive und Ancicka konnte sich beispielsweise gegen Lucas Thaler hervorragend auszeichnen (10.).
Danach beruhigte sich das Spiel etwas, aber kurz vor der ersten Sirene hatten Alexander Blank nach Zuspiel von D.J. Busdeker und Philipp Krauß im Nachschuss (18.) noch zwei weitere Topchancen für die Panther. Treffer im ersten Durchgang gab es aber keine und es ging mit dem 0:0 ins Mitteldrittel, wo dann auch beide Teams jubeln konnten. Den besseren Start erwischten die Red Bulls. Ancicka verhinderte den Rückstand jedoch mit einem überragenden Reflex, als Noel Hoefenmayer nach einer scharfen Hereingabe beinahe ein Eigentor unterlaufen wäre (22.). Thaler donnerte zudem in Überzahl den Puck an die Latte (24.).
Blank trifft erstmals
Im zweiten Powerplay fiel dann allerdings die Münchner Führung nach einem Gewaltschuss von Murphy (27.). Doch die Panther zeigten eine starke Reaktion und hatten direkt mehrfach die Chance auf den Ausgleich. Christian Hanke scheiterte beispielsweise zentral vor Niederberger (28.), aber der Treffer war nur aufgeschoben. Nach tollem Zuspiel von Busdeker war Blank im Slot völlig frei und hatte wenig Mühe aus kurzer Distanz seinen ersten Saisontreffer zu markieren (34.).
Kurz danach sogar die Möglichkeit, die Partie mit einem Mann mehr auf dem Eis komplett zu drehen, aber statt 1:2 stand es plötzlich 2:1, als Eisenschmid sehenswert in Unterzahl für München traf und Ancicka nicht den Hauch einer Chance ließ (36.). Kurz vor der zweiten Sirene hatten Cameron Wright und Kyle Mayhew noch das 2:2 auf dem Schläger (je 39.), aber es blieb beim knappen Rückstand für den AEV nach 40 Minuten.
Toporowskis Treffer reicht nicht
Im Schlussdrittel überstanden die Gäste dann zwar fast eine Minute in doppelter Unterzahl, aber bei vier gegen fünf fiel doch der dritte Treffer für die Hausherren. Ancicka konnte beim One-Timer von Carrick erneut absolut gar nichts machen (47.). Die Panther suchten nach einer schnellen Antwort, investierten viel, aber München verteidigte es nun clever und ließ nur wenig zu. In Überzahl dauerte es in der Schlussphase allerdings nur elf Sekunden und das Spiel war wieder offen. Nach Doppelpass mit Hoefenmayer zog Toporowski direkt ab und sein Knaller schlug genau im Eck ein (56.).
Doch spannend wurde es nicht mehr, denn München stellte den Zwei-Tore-Vorsprung direkt wieder her, als Rieder kurz danach ein weiteres Mal ein Powerplay nutzte und den Dreier sicherstellte (58.). Die nächsten Gelegenheiten auf Zählbares bieten sich den Panthern am kommenden Wochenende zu Hause gegen die Fischtown Pinguins und bei den Krefeld Pinguinen.