Frankfurt eröffnet die Partie in Überzahl
Ryan Button wurde nach überstandener Verletzung noch nicht wieder eingesetzt. Cam Wright fehlt verletzt mehrere Wochen. Sebastian Zwickl war im Einsatz für Regensburg und Tobias Ancicka stand im Tor der Panther. Und der war zu Beginn zunächst beschäftigungslos, Abtasten war angesagt. Es dauert bis zur 11. Minute, ehe eine Strafe gegen Malone für erste Offensivaktionen sorgte. Und diese nutzen die Gäste durch Romano direkt zur Führung. Die Panther bekamen aber im Anschluss die Chance, ihre erste Überzahl ebenfalls in ein Tor umzumünzen. Das gelang nicht. Dennoch war das Powerplay der Startschuss für eigene Offensivaktionen. Busdeker (16.), Toporowski (18.), Krauß, Wohlgemuth (beide 19.) und Malone kurz vor Drittelende konnten beste Chancen allerdings nicht nutzen.
Offenes Mitteldrittel
Beide Teams hatten zu Beginn des Mittelabschnitts ihre Gelegenheiten zu Treffern, was vor allem der hohen Fehlerquote beider Abwehrreihen zu verdanken war. Es waren dann die Löwen, die einen dieser Schnitzer nutzten. Nach einem Scheibenverlust der Panther im Aufbau parierte Ancicka den ersten Schuss aus kurzer Distanz noch, den Rebound musste Wedman aus kurzer Distanz aber nur noch einschieben (27.). Nach einem schönen Doppelpass zwischen Lambert und Wohlgemuth hatten die Panther die schnelle Chance auf den Anschluss, aber Pertuch parierte stark. Der Frankfurter Schlussmann blieb im Mittelpunkt: Doch auch Parkes und Toporowski konnten ihn vorerst nicht überwinden (30.). Das änderte sich in der 35. Minute. Zunächst überstanden die Panther ein Unterzahl mit anschließender Druckphase der Löwen. Mitten hinein in die starke Phase der Hessen traf dann Wood mit einem Direktschuss aufs kurze Eck nach Zuspiel von Lambert und Wohlgemuth. Der Ausgleich wollte in der Folge trotz einiger guter Chancen nicht fallen.
Panther kommen gut aus der Kabine
Im 3. Drittel legten die Panther eindeutig ihren besten Start in einen Abschnitt hin. Der verdiente Lohn war der Ausgleich durch Enrico Henriquez, der einen Rebound nach Abschluss von Toporowski verwertete (45.). Eine Strafe raubte den Panthern aber den anfänglichen Elan und Frankfurt ging in Überzahl durch Wagner erneut in Führung (47.) In der Folge wurde das Spiel intensiver. Weitere Powerplays konnten aber weder Löwen noch Panther nutzen. Die größte Chance in dieser Phase vergab Mayhew in der 51. Minute bei numerischer Gleichheit, aber der Pfosten rettete für Pertuch. Eine große Strafe gegen Max Glötzl nach einem Check gegen den Kopf bescherte Frankfurt dann aber ein fünfminütiges Powerplay (53.). Die lange Unterzahl kämpften die Panther dann mit Bravour und starken Ancicka-Saves lange erfolgreich von der Uhr. 15 Sekunden vor Ablauf fand ein Schuss von dann aber doch den Weg an Freund und Feind vorbei ins Tor und sorgte für die Vorentscheidung. Die Panther versuchten nochmal alles und zogen den Torhüter, am Ergebnis änderte das nichts mehr.
Letzter Test in Villach
Die Generalprobe vor dem Auftakt in die Hauptrunde führt die Panther am 11. September in die Stadthalle Villach, dort geht es gegen den EC VSV.