Jones im Tor

Personell musste Headcoach Bill Peters weiter auf Cameron Wright verzichten und nahm zudem zwei Änderungen im Lineup vor. Verteidiger Liron Pellizzari lief für den Kooperationspartner aus Kaufbeuren auf und im Tor rückte Peyton Jones für Tobias Ancicka zwischen die Pfosten. Wirklich viel zu tun hatte Augsburgs Goalie im ersten Durchgang aber nicht. Der AEV war das tonangebende Team und war - ähnlich wie am Freitag in Nürnberg - bemüht, möglichst viele Scheiben zum Tor der Gäste zu bringen.

Eine derartige Situation bedingte auch die Führung. McCrea erkämpfte sich den Puck im Drittel der Schwenninger, feuerte Richtung Simon Wolf im Gehäuse der Schwarzwälder und der ehemalige Augsburger Thomas Schemitsch bugsierte den Puck ins eigene Tor (11.). Der AEV ruhte sich auf dem Treffer aber keinesfalls aus und in Minute 15 klappte es auch mit einem "eigenen" Tor. Alexander Blank spielte Sean Malone schön frei und nach der Parade von Wolf reagierte Busdeker im Slot am schnellsten und staubte zum 2:0 ab (15.).

Panther ziehen davon

Wenig später fast der dritte Treffer, als Jimmy Lambert einen Aufbaupass von Wolf abfing, anschließend das leere Tor verpasste, als er aus spitzem Winkel nur den Pfosten traf (16.). Keine 30 Sekunden später stand es aber dennoch 3:0. Nach einem Bullygewinn zog Kyle Mayhew ab und Henriquez fälscht ganz stark und unhaltbar zum Zwischenstand nach 20 Minuten ab (17.). Im zweiten Durchgang gelang den Panther dann ein absoluter Traumstart. Gerade einmal 93 Sekunden waren gespielt, als die Hausherren weiter davonzogen.

Henriquez legte bei einem Konter perfekt quer auf Parkes, der eiskalt abschloss (22.). Und dabei blieb es nicht, denn nur 16 Sekunden später stand es sogar 5:0. Henriquez fälschte ein zweites Mal stark ab - der Schuss kam dieses Mal von Fabrizio Pilu (22.). Erst jetzt kam auch Schwenningen zu Offensiv-Aktionen. Die AEV-Defensive verteidigte es insgesamt gut, aber in der 27. Minute hatte Höfflin zu viel Zeit und Platz und traf trocken unter die Latte. Anschließend mussten die Panther 72 Sekunden in doppelter Unterzahl überstehen, aber dies gelang ohne größere Probleme.

Toporwoski mit dem Schlusspunkt

Der nächste Treffer fiel dennoch für die Gäste, als Uvira einen Schuss von Vadim Schreiner unhaltbar abfälschte (34.). Der AEV schlug aber postwendend zurück. Eine herausragende Kombination über Tim Wohlgemuth und Mayhew schloss Krauß (36.). Im Schlussdrittel zogen sich die Panther etwas mehr zurück, aber blieben bei Kontern das gefährlichere Team. Busdeker scheiterte per Alleingang (41.) und auch bei numerischer Gleichzahl (45.) an Wolf. Das Schwenninger Tor zum 6:3 deutete sich somit nicht wirklich an, fein herausgespielt war es dennoch. Am Ende netzte Feist (51.).

Der Schlusspunkt war aber den Gastgebern vorbehalten. In Überzahl markierte Toporowski den Endstand (55.). Für den AEV geht es nun bereits am kommenden Donnerstag in Iserlohn weiter, ehe die Kölner Haie drei Tage später ihre Visitenkarte im Curt-Frenzel-Stadion abgeben.