Malone und Lambert fehlen
Sean Malone stand Headcoach Bill Peters weiterhin nicht zur Verfügung und auch Jimmy Lambert musste gegen die Norddeutschen passen. Keinen Wechsel gab es dagegen im Tor, wo Ancicka seine dritte Partie in Folge absolvierte und sich zu Beginn auch direkt zweimal auszeichnen konnte, als die Pinguins ein frühes Powerplay zugesprochen bekamen.
Bei den beiden Gewaltschüssen von Phillip Bruggisser (2., 3.) war Augsburgs Goalie aber stark zur Stelle. Danach spielten im ersten Durchgang dann fast nur noch die Panther. Alles begann damit, dass Fabrizio Pilu direkt von der Strafbank bei einem Konter von Busdeker bedient wurde, aber am starken Kristers Gudlevskis, der anschließend auch direkt bei den Versuchen von Alex McCrea und Busdeker (alle 4.) zur Stelle war, nicht vorbeikam. Bremerhavens Torhüter blieb auch danach im Mittelpunkt und war der Hauptgrund, warum der AEV zwei Überzahlsituationen ungenutzt ließ, denn gute Möglichkeiten gab es einige, aber letztlich blieb es beim torlosen Remis nach 20 Minuten.
Busdeker bricht den Bann
Das Mitteldrittel begann dann wie der erste Durchgang: Mit einem frühen Powerplay der Gäste, einem knallharten Direktschuss von Bruggisser und einer tollen Parade von Ancicka (22.). Als die Panther wieder komplett waren, hatte man - ähnlich wie zu Beginn des Spiels - eine echte Topchance, aber Gudlevskis verhinderte das 1:0 mit einem herausragenden Reflex, als Trevor Parkes einen Schuss von Pilu ganz gefährlich abfälschte (23.).
Danach bekamen die Zuschauer jedoch deutlich weniger Möglichkeiten zu sehen. Die Defensiven dominierten und es wurde im Grunde nur noch gefährlich, wenn eine der beiden Mannschaften mit einem Mann agieren durfte. Die beiden Goalies sorgten aber dafür, dass es auch nach 40 Minuten noch 0:0 stand. Im Schlussdrittel bekamen die 5525 Zuschauer im Curt-Frenzel dann aber endlich Tore zu sehen, denn nach einem schnellen Angriff über Blank und Kyle Wood zog Busdeker ab und traf durch die Beine von Gudlevskis zum 1:0 (43.).
Ancicka hält den Kasten sauber
Fischtown reagierte und wollte den schnellen Ausgleich, aber Ancicka war nicht zu bezwingen, während seine Vorderleute bei Kontern auch gefährlich blieben und durchaus auch hätten erhöhen können. Über ein 1:1 hätte sich aber auch niemand beschweren dürfen, denn nachdem Ancicka erst stark gegen Akito Hirose abwehrte, trudelte der Nachschuss von Alexander Friesen die Torlinie entlang (53.).
Die Gäste nahmen in der Schlussphase auch den Goalie frühzeitig vom Eis, aber jubeln konnten nur noch die Panther. Erst über die beiden Treffer ins leere Tor von Wright und Blank (je 60.) und nach Schlusspfiff auch über den nächsten Dreier zu Hause. Weiter geht es für den AEV am Sonntag ab 14:00 Uhr bei Aufsteiger Krefeld Pinguine.